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Jubiläum 300 Jahre Chor zu St.Nikolaus und Orchesterverein Wil

Medienberichte Kirchenklangfest 2015 - CANTARS, 9. Mai 2015
InfoWILplus.ch 
Wiler Zeitung

Medienbericht Pfingst-Gottesdienst, 24. Mai 2015
InfoWILplus.ch


Musik als Brücke zu Gott und Nabelschnur zum Himmel
(von Pfarrer Roman Giger, Pfarrblatt IMPULS, 12.2014)

300 Jahre jung 
(Gedanken zum Jubiläum von Josef Brummer,
 Präsident Chor zu St.Nikolaus, Pfarrblatt IMPULS, 12.2014)

www.300jahrejung.ch


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www.verdiopenair.ch


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Medienberichte Dreikönigskonzerte Degersheim, 6. Januar 2013:
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Wiler Zeitung
- InfoWILplus.ch


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Presseberichte Oktober/November 2012

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Vorschau Konzert "Ruf der Sehnsuch", Roman Bislin-Wild
- Vorschau Gottesdienst "Ruf der Sehnsucht", Roman Bislin-Wild
- Vorschau Barbara-Messe, Hermann Angstenberger


Vom Todesgrauen zur lichtvollen Auferstehungshoffnung (Medienbericht infoWILPlus, 22.11.2010)

Grosses Chor- und Orchesterkonzert (Vorbericht infoWILplus, 4.11.2010)

"Requiem und Magnificat", von John Rutter    (Flyer als pdf-Datei)

St.Peter-Kirche Wil, Sa, 20. und So, 21. November 2010

JOHN RUTTER

John Rutter wurde 1945 in London geboren und studierte Musik am Clare College in Cambridge, wo er bereits vor seinem Abschluss erste Kompositionen veröffentlichte und erste Plattenaufnahmen machte. Seine Arbeit als Komponist umfasst sowohl grosse als auch kleinere Chor-Werke, zahlreiche Orchester- und Instrumentalstücke, ein Klavierkonzert, zwei Kinderopern, Musik für das Fernsehen und grosse Auftragswerke für Musikgruppen. Seine grösseren Chorwerke „Requiem“ (1985) und „Magnificat“ (1990) sind viele Male in Grossbritannien, den USA und einer wachsenden Anzahl anderer Länder aufgeführt worden.

Von 1975 bis 1979 war John Rutter Musikdirektor am Clare College, dessen Chor er in vielen Sendungen und Aufnahmen dirigierte. Nachdem er seine Position am Clare College aufgegeben hatte, um mehr Zeit für das Komponieren zu haben, formte er die Cambridge Singers zu einem professionellen Kammerchor. Heute teilt er seine Zeit zwischen Chorleitung und Komponieren auf. Er hat Gastleitungen und Vorträge in vielen Konzertsälen, Universitäten, Kirchen, Musikfestivals und Konferenzen in Europa und Nordamerika übernommen. 1980 wurde er Ehrenmitglied am Westminster Choir College in Princton und 1988 Mitglied der Kirchenmusiker-Vereinigung.
 

REQUIEM

Das Requiem wurde in voller Länge zum ersten Mal im Oktober 1985 in Dallas, Texas unter John Rutter aufgeführt. Es ist eines der herausragendsten Werke des Komponisten. Als Quellen für die lateinischen und englischen Worte dienten ihm dabei die Texte der „Missa pro Defunctis“, die des „Book of Commen Prayer“ (1662) sowie Psalmtexte. Auch in diesem Werk findet man die Einbindung gregorianischer Elemente. So tauchen im „Agnus Dei“ Fragmente der Oster-Sequenz „Victimae paschali laudes“ auf.

Über den Aufbau des Requiems sagte Rutter selbst:

„Die sieben Teile des Werkes bilden eine bogen-ähnliche Meditation über die Themen Leben und Tod: der erste und der letzte Satz sind Gebete für die gesamte Menschheit, Satz zwei und sechs sind Psalmen, drei und fünf sind persönliche Gebete zu Jesus und das zentrale Sanctus ist eine Bestätigung göttlicher Herrlichkeit.

 
MAGNIFICAT

Auch die Uraufführung des „Magnificat“ wurde von Rutter selbst geleitet. Sie fand am 26. Mai 1990 in New York statt. Als Textgrundlage für dieses Werk diente Rutter die als „Lobgesang der Maria“ bekannte Textstelle aus dem Lukas-Evangelium, wie sie auch in der Liturgie der katholischen Kirche (Vesper) und im englischen Evensong ihre Verwendung findet. Das Magnificat gilt als einer der bedeutendsten biblischen Texte und hat zu immer neuer Auseinandersetzung angeregt. Es nimmt die Reich-Gottes-Verkündigung Jesu vorweg.

Rutter liess sich beim Komponieren auch inspirieren von Marienfesttagen in Spanien, Mexico und Puerto-Rico, die mit Gesang, Tanz und Prozessionen in den Strassen gefeiert werden. Rutter folgte auch dem Beispiel J.S. Bach und unterbrach den Text seines Magnificat mit einem altenglischen Mariengedicht aus dem 15. Jahrhundert (2. Satz „Of a Rose, a lovely Rose“), einem Mariengebet (7. Satz „Sancta Maria“), und einem Sanctus (3. Satz).